Palau - schon beim Anflug hat man aus dem Flugzeug einen atemberaubenden Blick auf die rund 300 Inseln, von denen gerade mal 9 bewohnt sind. Man kennt ja die einschlägigen Luftbilder vom Nationalpark "Seventy Islands": Der Ozean schimmert in allen möglichen Farben, gelb, grün, türkis, azur, hellblau, dunkelblau - alles ist dabei, je nachdem, wie tief gerade das Wasser ist und welche Bodenbeschaffenheit es hat - einfach traumhaft. Wie Pilze schießen aus diesem Meer Dutzende kleiner grüner Inseln hervor - vollständig bewachsen mit tropischem Regenwald. Traumhaft ist auch der einstündige Transfer mit dem Speedboat von der ehemaligen Hauptstadt Koror bis in den tiefen Süden zur Insel Peleliu (sprich: "Pelleluh"). Wir können uns gar nicht satt sehen an der unglaublichen Landschaft, außer Thailands Süden habe ich noch nichts Vergleichbares gesehen.
Auf Peleliu checken wir im
Storyboard Beach Resort ein, an das die Basis der Peleliu Divers angeschlossen ist. Das Resort besteht aus 6 einfachen, aber sauberen
Holzhütten mit je 2 Betten, eigenem Bad und kleiner Terrasse. AirCon hat es nicht, aber der Deckenventilator reicht
durchaus aus, um eine Zimmertemperatur zu erzeugen, bei der man es aushalten kann. Die Holzhütten liegen
direkt am Strand,
der aber wegen des brackigen Wassers leider
nicht zum Baden einlädt. Im Vergleich zum Manta Ray Bay Hotel, wo wir die Vorwoche verbracht haben, ist
das Storyboard sicherlich "very basic". Das betrifft auch die Verpflegung, die mit den kulinarischen
Köstlichkeiten, die wir auf der Mnuw gereicht bekommen haben, nicht mithalten kann. Zum Frühstück gibt es
Kaffee, Tee, Toast und Marmelade und das Mittagssen wird i.d.R. in Form von Sandwiches oder Bento Food,
einer asiatischen Snackbox, gereicht. Abends gibt es dafür reichhaltig und abwechslungsreich. Obwohl das
Storyboard - was die Unterkunft betrifft - mit den Luxushotels in Koror nicht mithalten
kann, so hat es neben der privaten Atmosphäre doch einen unschlagbaren Vorteil - es liegt in unmittelbarer
Nähe zu den besten Tauchplätzen Palaus. Die Plätze um Peleliu selbst sind teilweise schon top und bei
günstiger Tide ist man auch in 20 Minuten an der Blue Corner und springt schon ins Wasser, wenn die Boote aus
Koror noch lange zu fahren haben, was ein großer Vorteil ist, da es an der blauen Ecke doch schon mal
ziemlich voll werden kann. Doch dazu gleich mehr. Außer Tauchen kann man auf Peleliu absolut gar nichts
machen, null Nachtleben, weiter am Arsch der Welt kann man fast nicht sein. Also Lesestoff einpacken und die
Ruhe genießen!
Da man nicht gleich mit den Highlights starten soll, tauchen wir erstmal am
Orange Coral Garden an der Südostspitze Pelelius ab. Ein schöner
Steinkorallengarten und eine Mördermuschel, die irgendwann noch
erwachsen werden will, erfreuen hier das Taucherauge, sonst gibt's nichts Außergewöhnliches. Nach einstündiger
Oberflächenpause im Südhafen von Peleliu geht's an der Peleliu Wall
zum 2. Tauchgang ins Wasser. Ein
vertikaler Drop-Off führt hier runter bis ins (N)Irgendwo und wenn es Strömung hat, soll es hier auch anständig
Haie geben. Heute hat es keine Strömung, so bleibt es denn bei einer einsamen Weißspitze. Nach weiteren
2 Stunden Oberflächenpause springen wir an der Südwestseite an der Orange Wall
zum 3. Mal heute ins Wasser. Und siehe da - es hat Strömung. Trotzdem lassen sich nur ein paar Weißspitzen
blicken, was dem Tauchplatz aber keinen Abbruch tut. Am Riff hat es
ordentlich Fisch, einige
Würmer kriechen herum und auch ein paar Kröten schwimmen vorbei. Der erste Tag auf Palau hat schon mal Lust
auf mehr gemacht.
Mehr gibt es am zweiten Tag direkt an der Yellow Wall. Die heißt so wegen der
vielen gelben Weichkorallen, die die nahezu senkrechte Riffwand bevölkern. Man schwimmt tatsächlich an einer
gelben Wand vorbei. Wegen der ordentlich kachelnden Strömung hängen wir uns mit den Strömungshaken am Riff
ein und beobachten das Treiben im Blauwasser, wo eine Horde Grauer Riffhaie und ein paar Weißspitzen
kreuzen. Sehr schöner Tauchgang. Noch mehr Strömung hat es dann an Peleliu Express,
der seinem Namen alle Ehre macht. Stärker kann es auf den Malediven auch nicht wehen. Auch hier hat es jede
Menge Graue und ein paar Kröten. Den Abschluss des Tages bildet Godwins Point, wo
es schöne Stein- und
Fächerkorallen zu bestaunen gibt. In den Korallen tummeln sich Kleinlebewesen, wie
Korallenkrabben und
Einsiedlerkrebse.
Bevor ich allzu lange drüber nachdenken kann, springen wir schon am nächsten Highlight Palaus ins Wasser, dem
German Channel. Am Ausgang dieses Kanals Richtung offenes Meer befindet sich eine
Manta-Putzerstation, an der sich die Mantas bei günstigen Bedingungen sammeln. Die Bedingungen sind nicht so
schlecht, aber erstmal lassen sich keine Mantas sehen. Dafür hat es ansonsten Schwarmfisch en masse, während
des ganzen Tauchgangs begleitet uns ein großer Schwarm Schnapper und Straßenkehrer auf unserem Weg gegen die
leichte Strömung. Ständig tauchen Weißspitzen und Graue Riffhaie auf und verschwinden dann wieder in der
hier ziemlich milchigen
Suppe bei 10 m Sichtweite. Kurz vor Ende passiert es dann, frontal kommen mit Kasalla 3 Mantas auf uns zu
und drehen vor uns ab. Zwei von ihnen wagen noch ein Tänzchen und drehen einen Salto, bevor sie sich auf
Nimmerwiedersehen verabschieden, sodass es eine sehr kurze Begegnung bleibt. Dies tut der Freude über einen
unvergleichlichen Tag auf Palau aber keinen Abbruch.
Video: Blue Corner [05:16 Min.]
Wenig entspannt wache ich am nächsten Morgen auf, das rechte Ohr ist dick und entzündet. Nichtsdestotrotz
fahre ich mit raus zu den Blue Holes, die etwas nördlich der Blue Corner liegen.
Bei den blauen Löchern handelt es sich um 4 kleine Tunnel im Riffdach, die senkrecht nach unten bis in eine
in 25 m Tiefe gelegene Kammer führen, die zum Blauwasser hin offen ist. In der Kammer selbst gibt es nicht
viel zu entdecken, aber der Blick nach oben, wo die einfallenden Sonnenstrahlen hübsche Lichtspiele im
Wasser veranstalten ist auch nicht zu verachten. Nach
Verlassen der Kammer tauchen wir entlang der Riffwand Richtung Blue Corner, wo schon
20 Graue Riffhaie auf uns warten.
Dazu mal wieder
Barrakudas,
Napoleons und Büffelköpfe, genial, wie immer. 90 Minuten später folgt dann der Abstieg am Big Drop-Off,
eine weitere senkrechte Wand, an der es sich auch wunderbar schnorcheln lässt. Die Wand ist
toll bewachsen mit Unmengen
Weichkorallen und
Gorgonien,
in denen man den ein oder anderen Büschelbarsch finden kann. Am Riff räkeln sich einige
Anemonenfische in ihren
Anemonen (wo sonst), während draußen ein
Grauer Riffhai vorbeizieht. Nach 45 Minuten
beende ich den Spaß, weil die Schmerzen im Ohr zu stark werden, sodass ich schon befürchte, mindestens
einen Tag Tauchpause einlegen zu müssen, was mir angesichts dieses Weltklasse-Tauchens hier nun gar nicht
passt. Dank eines eher fragwürdigen Drogencocktails der hilfsbereiten Mitreisenden (Antibiotika plus
Entzündungshemmer plus Ohrentropfen), den ich sofort nach unserer Rückkehr zur Basis mehrfach einschmeiße,
sind die Schmerzen jedoch noch am selben Abend weg und die Entzündung deutlich zurückgegangen. Ich
beschließe, zukünftig nie wieder ohne Ohrendrogen in Tauchurlaub zu fahren, das hätte hier sehr ärgerlich
enden können.
Am nächsten Tag vergnügen wir uns zur Abwechslung mal wieder an den Tauchplätzen, die Peleliu selbst zu bieten hat
und springen am Peleliu Cut ins Wasser. Godwin, der Besitzer des Storyboards, meinte, wenn wir mal so richtig
Strömung haben wollen, müssen wir hier ins Wasser. Unglücklicherweise hat es hier heute maximal soviel Strömung
wie in einer Sitzbadewanne. Von daher ziehen sich die ersten 20 Minuten an der (natürlich) senkrechten Steilwand
doch eher schleppend dahin, da auch auf dem Riffdach von Korallenbewuchs
nicht allzu viel zu erkennen ist. Nach 20 Minuten gibt es dann aber etwas Action an der Wand, 6 Graue Riffhaie
erscheinen auf der Bildfläche, dazu ein Napoleon und große Schulen von Schnappern und
Langnasendoktorfischen. Nach 40 Minuten Tauchzeit ist dann der Spaß aber wieder vorbei, wir erreichen den
Peleliu Tip, die südlichste Spitze der Insel, und werden von einer
entgegenkommenden Strömung dort festgehalten, sodass wir die restlichen 20 Minuten mehr oder weniger
im Blauwasser rumdümpeln, ohne dass
sich noch etwas Entscheidendes tut. Die böse Strömung kam aus Richtung Peleliu Express,
wo wir es 90 Minuten später dann mit ihr versuchen. Das Riffdach ist hier deutlich schöner bewachsen als am Cut.
Süßlippen stehen in Schulen auf
dem Riffdach, ein paar
Kröten nehmen Reißaus vor meiner Kamera und
im Blauwasser toben sich mal wieder ein paar
Graue aus. Wir sind schon auf dem Weg zum Sicherheitsstopp, als in 20 m Tiefe zwei
Gepunktete Adlerrochen vorbeiziehen. Also nochmal runter, um einen besseren Blick zu erhaschen, bevor wir auch diesen Tauchgang
zufrieden beenden. Am letzten Platz für heute ist mal wieder Entspannung angesagt, an der
Amber Beach Wall, ganz im Nordwesten Pelelius, gibt es fast ausschließlich
Kleinzeug zu begucken. Davon aber reichlich und auch die Korallen sind von
anständiger Qualität. Netter Platz zum
Tagesausklang.
Unser vorletzter Tauchtag beginnt am Virgin Blue Hole. Wie an den
Blue Holes führt ein Loch im Riffdach in eine Kammer in knapp 30 m Tiefe. Auch in dieser Kammer
gibt es nicht viel zu sehen, aber die von oben einfallenden Sonnenstrahlen, die ihr Lichtspiel ins Wasser
und auf die Felswände zaubern, bieten schon Atmosphäre genug. Um die Kammer zu verlassen, muss man einen
etwa 20 m langen Tunnel durchtauchen, der in 35 m Tiefe am Außenriff endet. Der Tunnel ist recht breit und
problemlos zu durchtauchen, Lampe kann und sollte man sich sparen, um den Kontrast, den der
schwarze Tunnel mit dem Tiefblau des offenen
Ozeans bildet, so richtig genießen zu können. Nach Verlassen des Tunnels folgen wir der Riffwand Richtung
Süden. Ein
Schwarm Langflossen-Fledermausfische erscheint
und scheint uns relativ schnell liebgewonnen zu haben. Nachdem wir einige Fotos von dem Schwarm geschossen
haben,
werden wir ihn nämlich nicht wieder los. Die Fledermäuse folgen uns bis zum Sicherheitsstopp und
einzelne Mäuse lassen sich sogar dazu hinreißen, uns vorsichtig in die Flossen zu beißen. Dieses Verhalten
hab ich auch noch nie irgendwo sonst erlebt, die meisten anderen Fledermausarten sind doch eher scheue
Zeitgenossen und gehen Tauchern lieber aus dem Weg.
Nach einer entspannten Oberflächenpause auf dem Boot geht es 90 Minuten später an der Turtle Cove zum zweiten Mal heute ins Wasser. Beim Einstieg begrüßt uns gleich eine Handvoll Schnapper. Dann geht es immer an der Wand entlang, die hier mal wieder wunderbar ist. Sie geht senkrecht runter bis auf 100 m und ist toll bewachsen mit Weichkorallen und Gorgonien. Bis auf die Schnapper zu Beginn nimmt sich der Fisch jedoch erstmal eine Auszeit, bis wir nach 30 Minuten Tauchzeit auf einmal umzingelt sind von allem, was sich halt so in Schwärmen zusammenrottet: Schnapper, Stachelmakrelen, Rotzahndrücker, Langnasendoktoren, Kaiserfische, und, und, und. "Cool Bananas", notiere ich in mein Logbuch. Die anschließende Oberflächenpause verbringen wir zur Abwechslung an einem genialen Sandstrand statt auf dem Boot, was uns mal wieder Gelegenheit gibt, auch die - falls ich es noch nicht erwähnt habe - einzigartige Natur über Wasser zu bestaunen. Beim Spaziergang am Strand lässt sich auch das ein oder andere Kleinvieh entdecken.
Zum Ausklang des Tages wollen wir dann in der ideal stehenden Nachmittagssonne den Korallengarten am German Channel genießen. Mit Korallen ist es aber erstmal nichts, wir haben Pech und springen vom Boot geradewegs auf 2 Mantas, die gerade Körperpflegestunde haben. Also hängen wir erstmal 10 Minuten mit den Mantas ab, bevor wir den Korallengarten durchstreifen. Und der hat es wirklich in sich, ein wunderschöner Garten mit zig verschiedenen Arten von Steinkorallen und Anemonen, immer mal wieder unterbrochen von ein paar schneeweißen Sandflächen, die in der Nachmittagssonne erstrahlen, dazu 1, 2, 3, ganz viele Riesenmuscheln in den unterschiedlichsten Musterungen und Färbungen. Das Tolle an diesem Korallengarten ist seine Vielfältigkeit und sein Abwechslungsreichtum, der zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen lässt, auch wenn es hier nicht so arg viel Fisch hat.
Am nächsten Morgen müssen wir voller Trauer feststellen, dass unser letzter Tauchtag angebrochen ist. Um es
nochmal richtig krachen zu lassen, soll es daher heute zum Abschluss noch 2x die
Blue Corner geben. Wir sind wieder die ersten am Platz, nur ein Safariboot war noch
früher da. Wir beginnen unseren Tauchgang bei null Strömung etwas tiefer und gehen bis auf gut 50 m. Godwin
hat uns erzählt, dass es hier durchaus auch Hammer-, Tiger- und Bullenhaie hat, an der Peleliu Corner habe
er schon das ein oder andere Mal welche gesehen - aber eben
nicht oberhalb von 40 m. Heute ist auch unterhalb dieser Marke nur Blauwasser zu sehen, also sparen wir uns
unsere Luft lieber für die oberen Regionen und brechen nach 3 Minuten unsere Suche ab. Wir steigen auf 15 m
Tiefe auf und ich drehe mich nach ein paar Grauen Riffhaien um, die im Blauwasser ihre Bahnen ziehen. Als
ich nach unten schaue, sehe ich auf einmal das Riffdach unter mir vorbeifliegen. Unbemerkt hat uns die
Strömung erwischt, als wir gerade den Blick ins Blaue gerichtet hatten. Also runter aufs Dach und rein mit
dem Stömungshaken in die nächste Ritze. Leider bin ich 10 m von der Riffkante entfernt gelandet, von hier
kann ich absolut gar nichts sehen. Also Bauch eingezogen und mit den Händen vorwärts zur Kante gezogen,
ohne dabei was kaputtzumachen, was angesichts dieser
Fatzenströmung wirklich Schwerstarbeit ist. Als ich endlich in guter Position am Riff hänge, frage ich mich,
ob mein Jacket das wohl aushält, die Strömung reißt und zerrt dermaßen an mir, das ich Angst habe, der
D-Ring, an dem ich den Karabiner für den Strömungshaken festgemacht habe, wird gleich samt Naht aus dem
Jacket gerissen. Dass die Angst nicht ganz unbegründet ist, erfahre ich nach dem Tauchgang, einem Mittaucher
ist genau dies tatsächlich passiert. 20 Minuten lang hat er sich mit beiden Händen an den Felsen festgekrallt,
um nicht weggeweht zu werden. Es werden noch Helden geboren! Die Mühe lohnt sich aber auch heute wieder, wir
werden wieder mit etlichen Grauen Riffhaien, Weißspitzen, Napoleons, Kröten, Schwärmen von Stachelmakrelen und
Schnappern und
Barrakudas belohnt. "The usual brilliant stuff" eben an der Blue Corner.
Brilliant geht es während der Oberflächenpause weiter, ein Rudel
Delfine treibt sich um
unser Boot herum. Leider sind die Palau-Delfine jedoch äußerst scheu, sobald Menschen ins Wasser steigen
- und sei es noch so bedächtig - hauen sie ab. So wird es denn nichts mit dem Delfinschnorcheln. Mit dem
2. Tauchgang an der Blue Corner wird es auch nichts, es ist jetzt 10 Uhr morgens und anscheinend
haben sich inzwischen alle Tagesboote aus Koror versammelt, 12 Boote zähle ich, ein Hauch von Ägypten kommt
auf. Das ist halt der Nachteil an diesem Tauchplatz, er ist sowas von genial, dass alle hierher wollen, also
muss man früh da sein, wenn man kein Rudeltauchen haben will. Wir wollen kein Rudeltauchen und beschließen,
unseren Palau-Finaltauchgang nach Süden zum New Drop-Off zu verlagern. Auch hier
erwarten uns einige Graue Riffhaie und ein paar einzelgängerische Große Barrakudas im Blauwasser. Auf dem
Riffdach tobt auch hier das Leben, Büffelkopf-Papageien, Barrakudaschwärme, jede Menge
Schnapper,
Zackenbarsche und alles,
was man sich so an Rifffisch vorstellen kann. Ein würdiger Abschluss eines fantastischen Tauchurlaubs.
Fazit: Was soll ich noch groß sagen, Palau ist einfach ein Muss für Großfischfans. Wir hatten nicht einen Tauchgang hier, bei dem wir nicht mindestens einen Hai gesehen haben. Möchte man bunte Korallen sehen, ist man in Ägypten sicherlich genauso gut oder sogar etwas besser dran, aber der Fischreichtum in Palaus Gewässern ist unvergleichlich. Ähnliches habe ich bisher nur auf Sipadan erlebt, aber sonst? Wenn man das nötige Kleingeld hat, sollte man die sicherlich etwas mühevolle Anreise auf keinen Fall scheuen.