- Woche 1 Windhuk -> Okavango Delta Omatako, Kalahari und Botswana
- Woche 2 Okavango Delta -> Sesriem Caprivi, Fish River Canyon und Namib
- Woche 3 Sesriem -> Etosha Sossusvlei, Swakopmund und Etosha
- Woche 4 Etosha -> Kapstadt Waterberg, Windhuk und Kapstadt
- Woche 5 Kapstadt Ankommen am Kap
- Woche 6 Kapstadt Tafelberg, Kap-Halbinsel und Stadtleben
- Woche 7 Kapstadt -> Hermanus/Gansbaai Whale Coast und Haikäfig
- Woche 8 Hermanus -> Storms River Kleine Karoo und Garden Route
- Woche 9 Storms River -> Coffee Bay Eastern Cape und Wild Coast
- Woche 10 Coffee Bay -> Margate Wild Coast Richtung KwaZulu-Natal
- Woche 11 Margate -> Durban Umkomaas und Durban
- Woche 12 Durban -> Bushlands St. Lucia und Zululand
- Woche 13 Bushlands -> Sodwana Bay Hluhluwe-Umfolozi und Sodwana
- Woche 14 Sodwana Bay -> Swaziland -> Bushlands Swaziland und Nordostküste
- Woche 15 Bushlands -> Lesotho -> Kapstadt Sani Pass, Lesotho und Rückflug
Woche 9, 18.01. - 24.01.: Storms River → Port Elizabeth → Hogsback → Cintsa → Coffee Bay
Tree Top Canopy
Früh am Morgen stehe ich im Adventure Center auf der Matte, um zu schauen, was man im schönen Storms River noch so
machen kann. Und an Aktivitäten mangelt es nicht, Storms River ist für Südafrika das, was Queenstown für Neuseeland ist,
1000 Möglichkeiten, seinen Adrenalinpegel in die Höhe schnellen zu lassen, sportlich aktiv zu werden oder einfach nur
die Natur zu genießen. Von Bungy Jumping über Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen, Kloofing (südafrikanisch für
"Canyoning"), Tauchen, Schnorcheln, Abseiling, Blackwater Tubing, Mountain Biken, Hiken (neudeutsch für "Wandern")
bis hin zum Bötchen fahren auf dem Storms River Gorge ist alles möglich. Eigentlich wollte ich es mal mit dem
Tubing probieren, aber ein Zimmergenosse hat mir geflüstert, dass das hier echt albern sein soll: Mit
Helm und Schwimmweste ausgestattet setzt man sich in einen Gummireifen und dümpelt den Storms River Gorge hinunter,
der nun alles andere als ein reißender Strom ist. Mehr so Hallenbad Weiden, Kinderbecken. Also
schreibe ich mich lieber fürs Tree Top Canopy ein. Kurze Zeit später geht's mit einer
Horde pauschalreisender Amis auf die Bäume. Über ein Stahlseil wird
von Baum zu Baum geschlittert, 30 m
über dem Waldboden und 3fach gesichert. Guide Ricky erklärt, dass die Plattformen auf den Bäumen
ohne Nägel befestigt sind
und alleine durch Zugspannung gehalten werden, weswegen das Ganze auch eine recht umweltfreundliche Angelegenheit ist.
Der Adrenalinpegel hält sich zwar in Grenzen, aber die Sliderei von Baum zu Baum macht einen ziemlichen Spaß und die Guides
sorgen mit allerlei Faxen für Stimmung. Sehr netter Zeitvertreib. Nach dem Mittagessen lasse ich mich vom Shuttle zum Bloukrans Bungy kutschieren.
Nachdem ich vor 4 Jahren in Queenstown von der Pipeline
(102 m) gehüpft bin, spiele ich mit dem Gedanken, es jetzt mal mit 216 m zu versuchen. Ob man nun 100 m fliegt oder 200
sollte ja keinen großen Unterschied machen. Allerdings ist die Warteliste lang, was mir eine hervorragende Ausrede liefert,
es doch nicht zu tun, denn spontan wird mir erstmal schlecht, als ich ein paar Delinquenten bei ihren Flugübungen
zuschaue. Die Geschwindigkeit, die man da in Bruchteilen von Sekunden drauf kriegt, lässt sich im Fernsehen überhaupt
nicht wiedergeben, das muss man live gesehen habe. Da ich meinen Magen und mein Nervenkostüm nicht überstrapazieren
will, lasse ich mich lieber zum
Storms River Mouth fahren,
der Mündung des Storms River in den Indischen Ozean. Dort
befindet sich ein großes Besucherzentrum, in dem man die obligatorischen Souvenirs und sonstigen unnützen Schnickschnack
kaufen kann. Gleichzeitig ist dies auch der Ausgangspunkte für diverse mehr oder weniger lange Walking Tracks, die
einen in die fantastische Natur entführen. Der "Mouth Trail" führt am Fluss entlang zu einer nett anzuschauenden
Hängebrücke und dann weiter die Klippen rauf auf den Aussichtspunkt,
von dem aus ich schon gestern während der Mountainbike-Tour die
Aussicht über den Ozean genossen habe. Nach dem zweistündigen Abstecher hierher nehme ich den Start des Otter Trails in Angriff. Der
Otter Trail ist ein 42 km langer Wanderweg, der
zu den schönsten Südafrikas gehören soll. Er führt vom Storms River Mouth im Osten bis zum Nature's Valley im Westen
und ist einer der am meisten besuchten Tracks in Südafrika. Er kann und darf wegen beschränkter Übernachtungsmöglichkeiten
nur nach vorheriger Anmeldung begangen werden, was ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen ist, wenn man nicht 1 Jahr
im Voraus bucht. Lediglich die ersten 3 km
darf man ohne Buchung gehen, was sich absolut lohnt. Der schmale, aber ebene Weg führt an der Steilküste entlang,
erst durch den Wald, später auch
über Felsen und Stock und Stein bis zu einem großen,
natürlichen Swimming Pool mit
eingebautem Wasserfall,
unter dem man sich ein wenig erfrischen kann. Also Badehose nicht vergessen! Auf dem Rückweg inspiziere ich noch eine
kleine Höhle, in der haufenweise Fledermäuse um mich herum schwirren. Da ich leider zu spät fürs Abendessen im Hostel
wieder ankomme und es in Storms River keinerlei auswärtige Essmöglichkeiten gibt, muss ich meinen Hunger mit gemischter,
vegetarischer Kost stillen: Tequila, Wodka-O und Whisky-Cola.
Storms River → PE
An meinem letzten Tag in Storms River will ich mal wieder tauchen gehen. Das soll hier im Marine Park, der auch Teil des Tsitsikamma National Parks ist, ziemlich cool sein, wenn es oft auch sehr rau zugeht. Heute ist es definitiv zu rau und das Tauchen muss ausfallen. Also wähle ich die zweitbeste Option und verbringe den Tag in einer saubequemen südafrikanischen Hängematte und sinniere über das bisher Gesehene: Die Garden Route ist zwar wirklich schön und sehenswert, aber in meinen Augen auch sehr europäisch, sowohl was die Natur als auch was die Menschen angeht. Es sind mehr Weiße als Schwarze zu sehen, naturtechnisch und architektonisch könnte man sich auch irgendwo in den Voralpen oder an der Mittelmeerküste befinden. Die Garden Route ist nicht das, was ich mir unter Afrika vorstelle, und ich frage mich, wieso viele Touris, die Südafrika besuchen und nur zwei, drei Wochen Zeit haben, sich ausgerechnet die Garden Route anschauen. Das "echte", "schwarze" Südafrika soll noch kommen, je weiter man gen Osten fährt. Insbesondere die Transkei und KwaZulu Natal sollen sich diesbezüglich hervortun. Ich bin gespannt. Bevor ich zu viel sinnieren kann, holt mich um 18.30 Uhr der Baz Bus ab und karrt mich nach Port Elizabeth, welches in Südafrika einfach kurz "PE" genannt wird. Ich steige im Kings Beach Backpackers ab, einem einfachen, aber sauberen Hostel mit freundlichem Staff. Allerdings ist mir nicht danach, in einem Industriegebiet alleine auf die Suche nach einer Kneipe zu gehen, weswegen das ansonsten obligatorische Gute-Nacht-Getränk heute ausfällt.
PE → Hogsback
Überraschung am nächsten Morgen: Der Baz Bus ist pünktlich. Punkt 7 Uhr geht's ab nach East London, wo wir um viertel
nach 11 ankommen. Der Shuttle, der mich nach Hogsback bringen soll, ist auch kurze Zeit später da, dreht zu meinem
Erschrecken aber vorher noch eine Extrarunde nach Cintsa. Also mal wieder 3 Stunden totschlagen, was bei strömendem Regen,
ein paar Partien Pool Billiard und 3 bis 4 Bier im Sugarshack
aber blendend funktioniert. Auf dem Weg nach Hogsback halten wir bei King William Town
noch in einer Fleischerei. Als ich dort nach Biltong frage (getrocknetes Fleisch in Stangenform in verschiedenen
Geschmacksrichtungen, z.B. Kudu, Springbok oder Strauß; essen die Südafrikaner mit großer Leidenschaft), meint der
Oberschlachter zu mir: "Sorry, don't have. You can buy three kilometers down the road." Nach kurzem Zögern fügt er
vorsichtig hinzu: "But you don't wanna go there without your 9 mm!". Danke, wir schaffen's dann auch ohne Biltong
bis nach Hogsback, in den Amatola Mountains gelegen. Die Landschaft ist wirklich genial, von Feuchtwäldern überzogene
Gebirgszüge, aus denen ab und zu mal eine Steilwand emporragt, umwabert von Wolken und Nebelschwaden, was der Szenerie
eine etwas
mystische Atmosphäre verleiht.
Kein Wunder,
dass sich ein gewisser Engländer namens J.R.R. Tolkien hier zu einer Trilogie namens "Der Herr der Ringe" hat
inspirieren lassen. Zumindest behaupten das die Südafrikaner. Ich checke im
Away With The Fairies ein, welches direkt am Rande
eines Naturparks liegt. Im Garten beginnen einige Wanderwege durch die angrenzenden Wälder, von denen ich einen noch
abends um 17.30 Uhr unter die Füße nehme. Es soll ein kurzer Ausflug zu den
Madonna Falls werden: 45 Minuten
braucht man dahin, schätzt der Hostel-Staff. Nach 45 Minuten Jogging auf dem schlammigen Wanderweg durch den Wald
erreiche ich ein Schild mit der Aufschrift "Madonna and Child: 30 min". Ohne Joggen braucht man also knapp 2 Stunden!
Grob verschätzt, würde ich sagen. Da es jetzt schon langsam etwas finster wird, kehre ich um und mache mich
auf den Rückweg. Der Versuch, der Dunkelheit zuvorzukommen, misslingt, da sich eine in meiner Karte verzeichnete
Abkürzung als unpassierbar herausstellt: Total verschlammt muss ich auf allen Vieren den steilen Hang hochkrabbeln, bis
sich der nicht markierte Pfad im dichten Gebüsch verliert und ich in einer Sackgasse ende, weil sich vor mir eine
100 m hohe Felswand auftürmt. Da meine Kletterfähigkeiten bekanntermaßen beschränkt sind, rutsche ich einfach den Hang
auf dem Hintern wieder runter, und folge dem Hauptweg durch den fast stockdunklen Wald, bis ich endlich im Hostel wieder
eintreffe. Auf einem Abendspaziergang durch den Wald eine Taschenlampe mitzunehmen wäre mal gar keine so schlechte Idee ...
Hogsback
Der nächste Morgen beginnt vielversprechend, es ist halbwegs sonnig und die
Aussicht vom Gartendes Hostels über die Amatola Mountains
einfach fantastisch. Den 50 cm breiten Weg, der ohne Geländer direkt an der 100 m senkrecht abfallenden Felswand entlang
führt, finde ich allerdings etwas scary und frage mich, ob hier wohl schon mal jemand abgestürzt ist. Um 10 Uhr beginne
ich meine Tageswanderung durch die angrenzenden Wälder, in denen es vor Wasserfällen nur so wimmelt: "Swallow Tail Falls",
"Madonna & Child",
"Bridal Vail Falls",
etc. pp. Die Lauferei macht echt Spaß, die Wege sind gigantisch mit
tollen Ausblicken über die Landschaft und die mich
umgebenden Regenwälder traumhaft. Eher traumatisch ist, dass es am Mittag wie aus Kübeln anfängt zu schütten, sodass
ich mich erstmal 45 Minuten unter einen Baum verkrieche. Da Petrus kein Einsehen hat, stapfe ich durch den
strömenden Regen weiter, bis ich eine Weggabelung erreiche, an der ein Schild mit der Aufschrift "Oak Avenue" steht.
Prima, genau da will ich hin. Dummerweise steht auf dem Schild keine Richtungsangabe, was bei einer Weggabelung
größtenteils suboptimal ist. Da meiner Karte diese Gabelung völlig unbekannt ist, entscheide ich mich kurzerhand für
rechts, was sich wenig später als schlechte Wahl herausstellt, denn schon bald stehe ich wie schon gestern mitten im
Wald, kein Weg mehr in Sicht. Spontan fühle ich mich an diverse Horrorstories im Fernsehen erinnert: "Dämlicher Tourist
verirrt sich im Wald, Suche nach 5 Tagen aufgegeben", oder so ähnlich. Dann erinnere ich mich an mein Gehör und folge
den Motorengeräuschen, die ich in der Ferne wahrnehme. Nach 10 Minuten Krabbeln
durchs Unterholz erreiche ich tatsächlich wieder einen begehbaren Pfad, der mich zur Oak Avenue führt, hurra. Wie ein
begossener Pudel stapfe ich immer noch bei strömenden Regen über die Straßen Hogsback zurück zum Hostel, wo ich den Abend
in einem schön mollig warmem und trockenem Wohnzimmersofa verbringe. Es war zwar eine etwas feuchte Angelegenheit, aber
trotzdem ein Supertag in einer tollen und wenig frequentierten Natur: Während der gesamten Wanderung bin ich genau
zwei Menschen begegnet.
Hogsback → Cintsa
Mit zwei meiner Mitbewohner, Anja und Allen, will ich heute eine Tour auf einen der drei Berge nahe Hogsback machen,
nämlich auf "Hog 1". Bei dieser Gelegenheit wollen wir auch versuchen zu ergründen, warum man einem Ort den
Namen "Schweinerücken" gibt - soll wohl an der Form der umliegenden Berge liegen. Aus der geplanten Tour wird dann
nichts, weil sich das Wetter wieder nicht von seiner schönen Seite zeigt. Nochmal einen Tag bei strömendem Regen durch
die Wälder stapfen, muss ich dann doch nicht haben, so schön die Natur auch ist. Nachdem wir es nach einer Stunde
Probieren dann auch schaffen, Allans Golf anzuschmeißen, kehren wir
dem Schweinerücken den Rücken. Wir besuchen noch den
Eco Shrine, wo die englische Künstlerin
Diana Graham ihre Fantasien bzgl. Mensch und Natur auslebt (ganz sehenswert), und machen uns dann auf den Weg nach
Cintsa, wo wir gegen 16 Uhr im Buccaneers einchecken.
Dieses direkt am Strand gelegene Hostel wird wegen Unterkunft, Lage, Essen und vielen freien Aktivitäten oft als
"bestes Hostel Südafrikas" bezeichnet. Dass da etwas dran ist, merken wir gleich, als wir zum Beach-Volleyball motiviert
werden. Dass Beachen ist ja nicht so ungewöhnlich, dass man dazu aber auch noch Wein für lau kredenzt bekommt, schon
eher. Dass es kein wirklich edles Tröpfchen ist, versteht sich aber wohl von selbst und merke sogar ich mit meiner
völlig weinunkundigen Zunge. Umso edler ist dafür das abendlich Xhosa Dinner, zubereitet nach traditioneller Xhosa-Art.
Aha, ein erstes Anzeichen, dass wir dem "schwarzen" Südafrika näher kommen, wir befinden uns in der westlichen
Transkei, welches zu Zeiten der Apartheid ein
Homeland war. Mit freudiger Erwartung auf die
Dinge, die da kommen, plündern wir bis 1 Uhr die Bar.
Cintsa → Coffee Bay
Nach ausgiebigem Frühstück machen wir uns gegen Mittag auf nach Coffee Bay. Ich bin froh, nochmal mit
Allan und Anja
mitfahren zu können und nicht auf den Baz Bus angewiesen zu sein. Die Fahrt geht durch das Herz der Transkei. Die
Landschaft ist mal wieder fantastisch,
satte grüne Wiesen,
die sich über die Hügel ziehen, viele kleine Dörfchen mit den typischen Rundhütten sind an die Hänge getupft, hier mal
eine Gebirgskette, dort mal ein mächtiger Fluss, dessen tiefbraunes, schlammiges Wasser sich Richtung Ozean
schleppt - einfach mega. Das Autofahren ist wegen des vielen Viehs auf der Straße allerdings etwas stressig: von Ziegen,
Schafen, Kühen, Schweinen und Hühnern über Kinder bis hin zu Rollstuhlfahren kann einem alles mitten auf der Straße
entgegenkommen. Kurz hinter Butterworth liegt mitten auf der N2 eine Ziege auf der Fahrbahn und relaxed. Nicht, dass sie
sich auch nur einen Zentimeter bewegt oder
unser herannahendes Auto auch nur eines Blickes würdigt. Die N2 ist die Hauptverkehrsverbindung von Süden nach Norden,
das ist etwa so, als ruhte sich auf der A3, Köln - Frankfurt, am Elzer Berg mal eben eine Kuh auf der Überholspur aus.
Um 16.30 Uhr erreichen wir unser Ziel, das Örtchen
Coffee Bay, im Herzen der
Wild Coast,
dem bekanntesten Stück Transkei, gelegen. Der Ort ist komplett am Arsch der Welt, weit und breit nur ein kleiner Shop,
sonst nix. Wir checken im
Bomvu Backpackers ein, einem relaxeden Platz mit schönem
Garten und netter, kuscheliger Bar, an der wir sogleich unseren Abend verbringen.
Coffee Bay
Um 9 Uhr holt uns am nächsten Morgen unser einheimischer Guide Peter ab, um uns bei einem zweieinhalbstündigen Spaziergang an der Küste entlang die fantastische Wild Coast zu zeigen. Und die Küste ist wirklich fantastisch, sicherlich mit das schönste Fleckchen Küste, das ich je gesehen habe. An malerischen Buchten und menschenleeren Stränden entlang, vorbei an steilen Felshängen und über grüne Hügel, auf denen die bunten Rundhütten der Einheimischen stehen, geht es zum "Hole in the Wall". Dies ist ein Loch in einer der Küste vorgelagerten Insel, welches das Meer in Jahrtausende langer Arbeit aus dem Fels gespült hat. Das Loch als solches finde ich allerdings weniger beeindruckend als den Weg an der Küste entlang:
Wir baden noch etwas in den braunen Fluten und sind gegen 14 Uhr an dem Treffpunkt, an dem uns der Shuttle abholen und zurück zum Hostel bringen soll. Aus dem 2-1/2-Stunden-Trip sind jetzt schon 5 Stunden geworden, was angesichts der klasse Tour aber auch gut so ist. Nur die zwei weiteren Stunden, die wir auf den nicht erscheinenden Shuttle warten, sind etwas nervig. Schließlich erbarmt sich ein Einheimischer und bringt uns mit seinem Pickup zurück zum Hostel. Der Rest des Abends und somit auch der Wochenabschluss bringt keine grundsätzlich neuen Aktivitäten: Pool Billiard und Bier.