Backpacking durchs südliche Afrika

Die Pins führen direkt zu den jeweiligen Wochen des Berichts.
  1. Woche 1 Windhuk -> Okavango Delta Omatako, Kalahari und Botswana
  2. Woche 2 Okavango Delta -> Sesriem Caprivi, Fish River Canyon und Namib
  3. Woche 3 Sesriem -> Etosha Sossusvlei, Swakopmund und Etosha
  4. Woche 4 Etosha -> Kapstadt Waterberg, Windhuk und Kapstadt
  5. Woche 5 Kapstadt Ankommen am Kap
  6. Woche 6 Kapstadt Tafelberg, Kap-Halbinsel und Stadtleben
  7. Woche 7 Kapstadt -> Hermanus/Gansbaai Whale Coast und Haikäfig
  8. Woche 8 Hermanus -> Storms River Kleine Karoo und Garden Route
  9. Woche 9 Storms River -> Coffee Bay Eastern Cape und Wild Coast
  10. Woche 10 Coffee Bay -> Margate Wild Coast Richtung KwaZulu-Natal
  11. Woche 11 Margate -> Durban Umkomaas und Durban
  12. Woche 12 Durban -> Bushlands St. Lucia und Zululand
  13. Woche 13 Bushlands -> Sodwana Bay Hluhluwe-Umfolozi und Sodwana
  14. Woche 14 Sodwana Bay -> Swaziland -> Bushlands Swaziland und Nordostküste
  15. Woche 15 Bushlands -> Lesotho -> Kapstadt Sani Pass, Lesotho und Rückflug

Woche 10, 25.01. - 31.01.: Coffee Bay → Margate

Coffee Bay → Margate

Um 11 Uhr verlasse ich Coffee Bay mit dem Shuttle Bus, der uns zur Shell Ultra City etwas außerhalb von Umtata bringt. Dort heißt es dann 3 Stunden warten auf den Baz Bus, oh Gott. Was tut man 3 Stunden lang an einer Tankstelle inmitten der Pampa? Mein Wunsch nach einem eigenen Fortbewegungsmittel wird immer intensiver! Und nach der Warterei wird's auch nicht besser, da ich noch 5 Stunden im Bus hocken muss. Allerdings geht die Fahrt durch eine wirklich atemberaubende Landschaft, über Umtata zur Küste nach Port St. Johns, weiter nach Port Edward, wo wir die Grenze zu Kwazulu Natal passieren, und schließlich weiter nach Margate, wo ich abends um halb neun endlich eintreffe. Im Margate Backpackers werde ich auch direkt vom Staff begrüßt, der dafür sorgt, dass sich keine ungebetenen Gäste ins Hostel verirren und sich an meinem Tauchgepäck zu schaffen machen. Denn dafür bin ich nach Margate gekommen, ab morgen werde ich 9 Tage lang die Protea Banks mit African Dive Adventures betauchen.

Margate

Pünktlich um 6.45 Uhr steht am nächsten Morgen Roland Mauz von den Tauchabenteurern auf der Matte und holt mich wie versprochen ab. Die Fahrt geht nach Shelly Beach, von wo aus die Boote zu den Protea Banks starten. In dieser Jahreszeit sind es genau zwei, es ist Nebensaison und absolut nichts los. Der Rest der Woche ist schnell erzählt: vormittags geht's exzessiv Tauchen und den Nachmittag schlage ich mit diversen Aktivitäten wie Schlafen, Lesen, Essen und Quatschen mit den Zimmerkollegen tot. Ab und zu mal etwas Joggen am Strand oder Schwimmen im 50 m-Becken des Freibads von Margate sorgt für sportliche Abwechslung. Ansonsten kann man ohne Auto halt nicht so arg viel unternehmen in Margate. Gerne hätte ich den Oribi Gorge besucht, der wie eine Mini-Ausgabe des Grand Canyon aussehen soll, aber wenn man niemanden findet, der einen mitnimmt, ist da ohne eigenes Transportmittel nicht viel zu machen. Nächstes Mal komme ich definitiv mit einem Mietwagen hierher und schon nach ein paar Tagen Tauchen bin ich überzeugt, dass es definitiv ein nächstes Mal geben wird.